Wie gelingt diversitätssensible Elternarbeit? Mit dieser zentralen Frage setzten sich die Teilnehmenden unseres interkulturellen Trainings auseinander, das am 24. Februar 2026 in Dortmund stattfand.
Unter der Anleitung unserer Referentin Ayfer Candan beschäftigten sich Teilnehmer*innen aus fünf Kommunen mit Themen wie Kultur und Diversität, Diskriminierung und Rassismus. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Eltern mit Einwanderungsgeschichte im Rahmen der Projektumsetzung erreicht und begleitet werden können. Durch selbstreflexive Übungen und fundierte Impulse wurden die Teilnehmenden dazu angeregt, ihre Perspektiven zu erweitern, eigene Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und eine Haltung zu entwickeln, die eine wirksame und wertschätzende Umsetzung von „Eltern mischen mit 2.0“ vor Ort ermöglicht.
Das Modul 2: Interkulturelles Training ist Bestandteil der Schulungsreihe für kommunale Akteur*innen, die an der Implementierung von „Eltern mischen mit 2.0“ interessiert sind. Das nächste Modul 3 Umsetzung von „Eltern mischen mit 2.0“ findet am 16. März 2026 in Dortmund statt. Es sind noch Plätze frei!
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Januar haben sich Kommunen und Vereine im Rahmen der zweiten Schulungsreihe des Projekts „Eltern mischen mit 2.0“ über die organisatorische Umsetzung sowie über Finanzierungsmöglichkeiten informiert und ausgetauscht.
14 Teilnehmende aus unterschiedlichen Einrichtungen – darunter Kommunale Integrationszentren, Wohlfahrtsverbände, Schulämter und regionale Bildungsbüros – kamen am 6. Februar zur Online-Veranstaltung Modul 1: „Grundlagen von EMM 2.0 und Fördermittelakquise“ zusammen.
Im Fokus stand die detaillierte Vorstellung des Konzepts, der Projektablauf sowie die Rahmenbedingungen, der Chancen lokaler Vernetzung bis hin zu den Aufgaben und Rollen der beteiligten Akteur*innen.
Ein weiterer zentraler Baustein des Moduls ist die nachhaltige Finanzierung. Nach der Vorstellung des Kostenplans gab Teresa Merz, Beraterin und Referentin der breitblick GbR aus Köln, wertvolle Impulse. Sie gewährte praxisnahe Einblicke in die Fördermittelakquise und erarbeitete gemeinsam mit den Teilnehmenden, welche Förderprogramme infrage kommen und welche Leitfragen bei der Erstellung eines Förderantrags zu berücksichtigen sind.
Das nächste Modul 2 „Interkulturelles Training“ findet am 24. Februar in Dortmund statt. Im Mittelpunkt steht hier die Stärkung der interkulturellen Sensibilität.
Mischen Sie mit uns mit – gemeinsam für mehr Elternmitwirkung!
Am Wochenende des 24. und 25. Januars fanden der dritte und vierte Tag der Qualifikation neuer Trainer*innen statt. Nachdem sich die Teilnehmer*innen bereits an den vorherigen Terminen kennengelernt und erfahren haben, wie ihre zukünftige Rolle im Projekt „Eltern mischen mit 2.0“ aussehen wird, vertieften sie nun ihre inhaltliche Auseinandersetzung und bereiteten sich intensiver auf ihre praktische Tätigkeit vor.
In Gruppenarbeiten entwickelten die angehenden Trainer*innen Moderationskonzepte zur Umsetzung der Fortbildung zukünftiger Eltern-Moderator*innen. Dazu reflektierten sie, wie interessierte Eltern motiviert und befähigt werden können, sich aktiv für die Bedarfe ihrer Kinder in Bildungsinstitutionen einzusetzen. Zum Abschluss des Wochenendes präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse und führten Simulationen durch, in der sie exemplarisch zeigten, wie einzelne Ausbildungstage gestaltet werden können. So erlebten die engagierten Teilnehmenden praktisch diese neue Rolle als Trainer*innen.
Der 5. Ausbildungstag wird im April stattfinden. Danach geht es für die Teilnehmenden in die Praxisphase.
Am 16.01.2026 fand unsere zweite Online-Informationsveranstaltung im Rahmen von „Eltern mischen mit 2.0“ statt. Über 40 Interessierte aus Kommunalen Integrationszentren, Schul- und Jugendämtern, Familiengrundschulzentren, Kitas, Schulen und anderen Institutionen aus über 20 Kommunen nahmen daran teil. Die Teilnehmenden haben erfahren, mit welchen Hindernissen insbesondere Eltern mit Einwanderungsgeschichte bezüglich ihrer Mitwirkung in Kita und Schule konfrontiert sind. „Eltern mischen mit 2.0“ setzt genau an diesen Herausforderungen an: Gemeinsam mit kommunalen Akteur*innen möchten wir Barrieren abbauen, Teilhabe ermöglichen und Familien mit Einwanderungsgeschichte stärken. Die Teilnehmer*innen erhielten Einblicke, wie das Projekt die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Bildungsinstitutionen fördert und wie sie als Kommune „Eltern mischen mit“ durchführen können. Aus unserer Partnerkommune, dem Kreis Soest, bot Diana Götz vom Kommunalen Integrationszentrum einen praxisnahen Einblick.
Kommunen, die das Projekt bei sich umsetzen möchten, sind zur Teilnahme an den nun folgenden Schulungsmodulen eingeladen. Dort erhalten sie vertiefte Informationen zur organisatorischen Umsetzung und Finanzierung sowie zur Sensibilisierung für die Bedarfe und Perspektiven von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Das nächste Modul 1 „Grundlagen von EMM 2.0 und Fördermittelakquise“ findet am 6. Februar statt.
Am Wochenende des 10. und 11. Januars 2026 fiel der Startschuss für die Qualifizierung unserer neuen Trainer*innen. Zehn engagierte Teilnehmende setzten sich intensiv mit den Themen Elternmitwirkung an Schulen, Teilhabe und Demokratie auseinander und bereiteten sich für ihre zukünftige Rolle im Projekt „Eltern mischen mit 2.0“ vor.
Gemeinsam mit der Weiterbildungsstätte parto begrüßten wir die Gruppe zu einem zweitätigen abwechslungsreichen Programm. Die Teilnehmenden erlernten Methoden, die für die Qualifizierung von Eltern-Moderator*innen wichtig sind. In Gruppenarbeiten und Reflexionsrunden lernten sich die Teilnehmenden untereinander kennen, tauschten Erfahrungen aus und beschäftigten sich mit den Werten und Zielen unseres Projekts. Dabei entstanden kreative Ideen und Impulse, wie „Eltern mischen mit 2.0“ nachhaltig wirken kann.
Nach Abschluss der insgesamt sechstägigen Qualifizierung werden die zukünftigen Trainer*innen in Partnerkommunen interessierte Eltern als Eltern-Moderator*innen ausbilden.
Die nächsten Termine finden am Wochenende vom 24. und 25. Januar 2026 statt.
Am 15. Dezember 2025 fand für die aktuellen Partnerkommunen des Projektes „Eltern mischen mit“ eine Netzwerkveranstaltung statt. Es nahmen verschiedene Ansprechpersonen aus den jeweiligen Kommunen teil. Bei dieser Veranstaltung bot sich die Gelegenheit für einen gegenseitigen Austausch, um die erfolgreiche lokale Umsetzung von “Eltern mischen mit” zu unterstützen. Dabei standen die aktuellen Themen und Entwicklungen in den einzelnen Kommunen im Bereich diversitätssensibler Elternarbeit ebenso im Fokus wie die derzeitigen Bedarfe vor Ort. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, sich über Erfahrungen aus den Partnerkommunen auszutauschen und über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zu sprechen. Des Weiteren ging es um die zukünftige Fortführung von „Eltern mischen mit 2.0“ vor Ort sowie um mögliche Unterstützung seitens des Elternnetzwerks NRW.
Im Frühjahr 2026 planen wir eine größere Fach- und Netzwerkveranstaltung am 24. März 2026 in Präsenz. Weitere Informationen zu Programm und Veranstaltungsort folgen in Kürze.
(Hinweis: KI-generiertes Bild)
Mit dem dritten Modul, „Umsetzung von „Eltern mischen mit 2.0“, ging die erste Schulungsreihe von „Eltern mischen mit 2.0“ erfolgreich zu Ende. Teilnehmende aus acht Einrichtungen – darunter Kommunale Integrationszentren, Wohlfahrtsverbände, Kindergärten und Elternschule – kamen zum Abschlussmodul zusammen. Wir haben den Teilnehmenden die praktische Umsetzung von „Eltern mischen mit 2.0“ vorgestellt und aufgezeigt, was in der Durchführung beachtet werden sollte von den kommunalen Akteur*innen. Den Teilnehmenden wurde empfohlen, bestehende Projekte mit „Eltern mischen mit“ zu ergänzen, um auch Eltern mit Einwanderungsgeschichte zu stärken und ihnen Chancen und Wege der Mitwirkung in Bildungsinstitutionen aufzuzeigen.
Cevdet Maraş, Sozialpädagoge und „Eltern mischen mit“-Trainer, gab vertiefte Einblicke, wie die Eltern zu Eltern-Moderator*innen qualifiziert werden, unterstützt durch eine Gruppenarbeit zum Thema Moderation. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei den Eltern-Moderator*innen. Ihre Rolle wurde aufgezeigt und was beachtet werden muss, um ihre ehrenamtliche Arbeit für die Kommune nachhaltig zu begleiten. Ein kurzer Input zu bürgerschaftlichem Engagement und Versicherungsschutz rundete die Schulung ab.
Die nächste Schulungsreihe startet Anfang 2026. Interessierte Institutionen können sich bereits bei der Online-Infoveranstaltung am 16.01.2026 über „Eltern mischen mit 2.0“ informieren. Weitere Informationen zu Terminen und Anmeldungen finden Sie unter der Rubrik „Kommende Veranstaltungen“.
Mischen Sie mit uns mit – gemeinsam für mehr Elternmitwirkung!
Am 3. Dezember 2025 tauschten wir uns im Rahmen der Fachtagung „Schulmitwirkung im Dialog: Chancen, Herausforderungen und Wege einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Eltern“ der QUA-LiS NRW in Soest mit Schulleitungen, Lehrkräften, Eltern und Elternvertretungen aus und wirkten aktiv in einer Podiumsdiskussion mit. Im Fokus stand die Frage, wie eine konstruktive, wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule gelingen kann, um die schulische Entwicklung von Kindern wirkungsvoll zu unterstützen.
Die Veranstaltung begann mit einem inspirierenden Impulsvortrag von Constantin Saß, der das Spannungsfeld zwischen Schule und Elternhaus analysierte und insbesondere Chancen für Kooperationen auf Augenhöhe herausarbeitete – auch unter Einbeziehung der Perspektiven von Eltern mit Einwanderungsgeschichte.
In der anschließenden Podiumsdiskussion „Soester Treff“ tauschten wir uns mit anderen Vertreter*innen aus Schule, QUA-LiS NRW sowie Elternverbänden über Erfahrungen, Herausforderungen und gute Praxis aus. Ergänzend stellten Schulen mit kurzen „Spotlights“ konkrete Beispiele gelungener Zusammenarbeit vor.
Der Nachmittag bot Raum für vertiefende Gespräche an Informationsständen und einen interaktiven World-Café-Workshop, in dem Teilnehmende gemeinsam Wege einer gelingenden Schulmitwirkung diskutierten.
Die Tagung zeigte eindrücklich, wie wichtig Dialog, gegenseitiges Verständnis und Vernetzung für eine partnerschaftliche Eltern-Schule-Kooperation sind – wesentliche Anliegen, die auch das Projekt „Eltern mischen mit“ teilt.
Am 28. November waren wir zu Gast in der DKBM-Sprechstunde der Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement NRW (REAB NRW). Unter dem Titel „Eltern als Bildungspartner*innen – Wege zur Elternmitwirkung in kommunalen Bildungslandschaften“ drehte sich bei den Teilnehmenden aus NRW und weiteren Bundesländern alles um die Frage, wie Eltern aktiv an Bildungsprozessen beteiligt werden können.
Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement (DKBM) unterstützt Kommunen dabei, Bildung gezielt und bedarfsgerecht zu planen und die Bildungslandschaft vor Ort strategisch weiterzuentwickeln. In diesem Rahmen durften wir unser Projekt „Eltern mischen mit“ vorstellen: Wir teilten unsere Erfahrungen, zeigten praxisnahe Wege zur gelingenden Elternmitwirkung auf und machten deutlich, wie Eltern als wichtige Partner*innen in die Gestaltung kommunaler Bildungsangebote einbezogen werden können. Teilnehmende von Bildungsinstitutionen aus NRW und aus weiteren Bundesländern
(Hinweis: Foto von den Veranstaltern freundlicherweise zur Verfügung gestellt)
Am 25. November haben wir „Eltern mischen mit“ auf der Fachkonferenz „Starke Partnerschaften, starke Bildung: Kommunen als Schlüsselakteure der Familienzusammenarbeit“ in Essen vorgestellt.
In einem Themencafé stellten Vertreter*innen der Brüder Grimm Schule, der Landeselternkonferenz, der Qua-Lis und RuhrFutur ihre Projekte zur Zusammenarbeit mit Familien vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden Fragen und Herausforderungen zum Thema bearbeitet. Die Fachkonferenz bot vielfältigen Raum für einen Austausch der Akteur*innen im Bildungssystem aus den Kommunen des Regionalverband Ruhr und darüber hinaus.