Am 16.01.2026 fand unsere zweite Online-Informationsveranstaltung im Rahmen von „Eltern mischen mit 2.0“ statt. Über 40 Interessierte aus Kommunalen Integrationszentren, Schul- und Jugendämtern, Familiengrundschulzentren, Kitas, Schulen und anderen Institutionen aus über 20 Kommunen nahmen daran teil. Die Teilnehmenden haben erfahren, mit welchen Hindernissen insbesondere Eltern mit Einwanderungsgeschichte bezüglich ihrer Mitwirkung in Kita und Schule konfrontiert sind. „Eltern mischen mit 2.0“ setzt genau an diesen Herausforderungen an: Gemeinsam mit kommunalen Akteur*innen möchten wir Barrieren abbauen, Teilhabe ermöglichen und Familien mit Einwanderungsgeschichte stärken. Die Teilnehmer*innen erhielten Einblicke, wie das Projekt die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Bildungsinstitutionen fördert und wie sie als Kommune „Eltern mischen mit“ durchführen können. Aus unserer Partnerkommune, dem Kreis Soest, bot Diana Götz vom Kommunalen Integrationszentrum einen praxisnahen Einblick.
Kommunen, die das Projekt bei sich umsetzen möchten, sind zur Teilnahme an den nun folgenden Schulungsmodulen eingeladen. Dort erhalten sie vertiefte Informationen zur organisatorischen Umsetzung und Finanzierung sowie zur Sensibilisierung für die Bedarfe und Perspektiven von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Das nächste Modul 1 „Grundlagen von EMM 2.0 und Fördermittelakquise“ findet am 6. Februar statt.
Am Wochenende des 10. und 11. Januars 2026 fiel der Startschuss für die Qualifizierung unserer neuen Trainer*innen. Zehn engagierte Teilnehmende setzten sich intensiv mit den Themen Elternmitwirkung an Schulen, Teilhabe und Demokratie auseinander und bereiteten sich für ihre zukünftige Rolle im Projekt „Eltern mischen mit 2.0“ vor.
Gemeinsam mit der Weiterbildungsstätte parto begrüßten wir die Gruppe zu einem zweitätigen abwechslungsreichen Programm. Die Teilnehmenden erlernten Methoden, die für die Qualifizierung von Eltern-Moderator*innen wichtig sind. In Gruppenarbeiten und Reflexionsrunden lernten sich die Teilnehmenden untereinander kennen, tauschten Erfahrungen aus und beschäftigten sich mit den Werten und Zielen unseres Projekts. Dabei entstanden kreative Ideen und Impulse, wie „Eltern mischen mit 2.0“ nachhaltig wirken kann.
Nach Abschluss der insgesamt sechstägigen Qualifizierung werden die zukünftigen Trainer*innen in Partnerkommunen interessierte Eltern als Eltern-Moderator*innen ausbilden.
Die nächsten Termine finden am Wochenende vom 24. und 25. Januar 2026 statt.
Am 15. Dezember 2025 fand für die aktuellen Partnerkommunen des Projektes „Eltern mischen mit“ eine Netzwerkveranstaltung statt. Es nahmen verschiedene Ansprechpersonen aus den jeweiligen Kommunen teil. Bei dieser Veranstaltung bot sich die Gelegenheit für einen gegenseitigen Austausch, um die erfolgreiche lokale Umsetzung von “Eltern mischen mit” zu unterstützen. Dabei standen die aktuellen Themen und Entwicklungen in den einzelnen Kommunen im Bereich diversitätssensibler Elternarbeit ebenso im Fokus wie die derzeitigen Bedarfe vor Ort. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, sich über Erfahrungen aus den Partnerkommunen auszutauschen und über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zu sprechen. Des Weiteren ging es um die zukünftige Fortführung von „Eltern mischen mit 2.0“ vor Ort sowie um mögliche Unterstützung seitens des Elternnetzwerks NRW.
Im Frühjahr 2026 planen wir eine größere Fach- und Netzwerkveranstaltung am 24. März 2026 in Präsenz. Weitere Informationen zu Programm und Veranstaltungsort folgen in Kürze.
(Hinweis: KI-generiertes Bild)
Mit dem dritten Modul, „Umsetzung von „Eltern mischen mit 2.0“, ging die erste Schulungsreihe von „Eltern mischen mit 2.0“ erfolgreich zu Ende. Teilnehmende aus acht Einrichtungen – darunter Kommunale Integrationszentren, Wohlfahrtsverbände, Kindergärten und Elternschule – kamen zum Abschlussmodul zusammen. Wir haben den Teilnehmenden die praktische Umsetzung von „Eltern mischen mit 2.0“ vorgestellt und aufgezeigt, was in der Durchführung beachtet werden sollte von den kommunalen Akteur*innen. Den Teilnehmenden wurde empfohlen, bestehende Projekte mit „Eltern mischen mit“ zu ergänzen, um auch Eltern mit Einwanderungsgeschichte zu stärken und ihnen Chancen und Wege der Mitwirkung in Bildungsinstitutionen aufzuzeigen.
Cevdet Maraş, Sozialpädagoge und „Eltern mischen mit“-Trainer, gab vertiefte Einblicke, wie die Eltern zu Eltern-Moderator*innen qualifiziert werden, unterstützt durch eine Gruppenarbeit zum Thema Moderation. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei den Eltern-Moderator*innen. Ihre Rolle wurde aufgezeigt und was beachtet werden muss, um ihre ehrenamtliche Arbeit für die Kommune nachhaltig zu begleiten. Ein kurzer Input zu bürgerschaftlichem Engagement und Versicherungsschutz rundete die Schulung ab.
Die nächste Schulungsreihe startet Anfang 2026. Interessierte Institutionen können sich bereits bei der Online-Infoveranstaltung am 16.01.2026 über „Eltern mischen mit 2.0“ informieren. Weitere Informationen zu Terminen und Anmeldungen finden Sie unter der Rubrik „Kommende Veranstaltungen“.
Mischen Sie mit uns mit – gemeinsam für mehr Elternmitwirkung!
Am 3. Dezember 2025 tauschten wir uns im Rahmen der Fachtagung „Schulmitwirkung im Dialog: Chancen, Herausforderungen und Wege einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Eltern“ der QUA-LiS NRW in Soest mit Schulleitungen, Lehrkräften, Eltern und Elternvertretungen aus und wirkten aktiv in einer Podiumsdiskussion mit. Im Fokus stand die Frage, wie eine konstruktive, wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule gelingen kann, um die schulische Entwicklung von Kindern wirkungsvoll zu unterstützen.
Die Veranstaltung begann mit einem inspirierenden Impulsvortrag von Constantin Saß, der das Spannungsfeld zwischen Schule und Elternhaus analysierte und insbesondere Chancen für Kooperationen auf Augenhöhe herausarbeitete – auch unter Einbeziehung der Perspektiven von Eltern mit Einwanderungsgeschichte.
In der anschließenden Podiumsdiskussion „Soester Treff“ tauschten wir uns mit anderen Vertreter*innen aus Schule, QUA-LiS NRW sowie Elternverbänden über Erfahrungen, Herausforderungen und gute Praxis aus. Ergänzend stellten Schulen mit kurzen „Spotlights“ konkrete Beispiele gelungener Zusammenarbeit vor.
Der Nachmittag bot Raum für vertiefende Gespräche an Informationsständen und einen interaktiven World-Café-Workshop, in dem Teilnehmende gemeinsam Wege einer gelingenden Schulmitwirkung diskutierten.
Die Tagung zeigte eindrücklich, wie wichtig Dialog, gegenseitiges Verständnis und Vernetzung für eine partnerschaftliche Eltern-Schule-Kooperation sind – wesentliche Anliegen, die auch das Projekt „Eltern mischen mit“ teilt.
Am 28. November waren wir zu Gast in der DKBM-Sprechstunde der Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement NRW (REAB NRW). Unter dem Titel „Eltern als Bildungspartner*innen – Wege zur Elternmitwirkung in kommunalen Bildungslandschaften“ drehte sich bei den Teilnehmenden aus NRW und weiteren Bundesländern alles um die Frage, wie Eltern aktiv an Bildungsprozessen beteiligt werden können.
Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement (DKBM) unterstützt Kommunen dabei, Bildung gezielt und bedarfsgerecht zu planen und die Bildungslandschaft vor Ort strategisch weiterzuentwickeln. In diesem Rahmen durften wir unser Projekt „Eltern mischen mit“ vorstellen: Wir teilten unsere Erfahrungen, zeigten praxisnahe Wege zur gelingenden Elternmitwirkung auf und machten deutlich, wie Eltern als wichtige Partner*innen in die Gestaltung kommunaler Bildungsangebote einbezogen werden können. Teilnehmende von Bildungsinstitutionen aus NRW und aus weiteren Bundesländern
(Hinweis: Foto von den Veranstaltern freundlicherweise zur Verfügung gestellt)
Am 25. November haben wir „Eltern mischen mit“ auf der Fachkonferenz „Starke Partnerschaften, starke Bildung: Kommunen als Schlüsselakteure der Familienzusammenarbeit“ in Essen vorgestellt.
In einem Themencafé stellten Vertreter*innen der Brüder Grimm Schule, der Landeselternkonferenz, der Qua-Lis und RuhrFutur ihre Projekte zur Zusammenarbeit mit Familien vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden Fragen und Herausforderungen zum Thema bearbeitet. Die Fachkonferenz bot vielfältigen Raum für einen Austausch der Akteur*innen im Bildungssystem aus den Kommunen des Regionalverband Ruhr und darüber hinaus.
Am 12. November 2025 fand das interkulturelle Training in Düsseldorf statt. Es ist Teil einer Schulungsreihe, die wir anbieten, um kommunale Akteur*innen bei der Planung und Durchführung von “Eltern mischen mit 2.0” zu unterstützen. Unter fachkundiger Leitung der erfahrenen Diplompädagogin und „Eltern mischen mit“ Trainerin Ayfer Candan lernten die Fachkräfte, Perspektiven zu wechseln und Lebensrealitäten von Eltern mit Einwanderungsgeschichte zu berücksichtigen. Zwölf engagierte Teilnehmerinnen aus Integrationszentren, Wohlfahrtsverbänden, Familiengrundschulzentren und Kitas haben ihre interkulturelle Sensibilität gestärkt. Ayfer Candan gestaltete den Tag lebendig und bot den Teilnehmenden eine Mischung aus Theorie und Praxisübungen. Für die Arbeit vor Ort erhielten sie viele Anregungen und es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Eltern mit Einwanderungsgeschichte gut erreicht werden können.
Das nächste Modul „Umsetzung von Eltern mischen mit 2.0“ findet am 10. Dezember 2025 online statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter „Kommende Veranstaltungen“. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Um kommunale Akteur*innen bestmöglich bei der Durchführung von “Eltern mischen mit 2.0” zu unterstützen und zu begleiten, bieten wir in den kommenden Jahren Schulungen an, die aus jeweils drei Modulen bestehen. Der erste Schulungsdurchlauf startete mit Modul 1 online am 26. September 2025.
Teilnehmende aus elf Kommunen erhielten einen fundierten Einblick in die Grundlagen von „Eltern mischen mit 2.0“. Neben der inhaltlichen Einführung wurden Projektablauf, Qualitätskriterien sowie die Zusammenarbeit mit Trainer*innen und Kommunen vorgestellt. Der Mehrwert lokaler Vernetzung und Praxisbeispiele aus Partnerkommunen wurden aufgezeigt. Eine Vertreterin aus der Partnerkommune Gütersloh berichtete von positiven Kooperationserfahrungen. Auch der Kostenplan wurde präsentiert.
Im zweiten Teil referierte Dorsa Billstein von breitblick GbR zum Thema Fördermittelakquise und stellte passende Finanzierungsmöglichkeiten für unterschiedliche Institutionen vor. In Reflexionsphasen und Gruppenarbeiten erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Antragstellung. Motiviert formulierten sie in einer Abschlussrunde ihre nächsten Schritte zur Vorbereitung einer Umsetzung des Projekts in ihrer Kommune.
An der Schulung nahmen Akteur*innen aus Integrationszentren, Wohlfahrtsverbänden, Familiengrundschulzentren, gemeinnützigen Organisationen sowie pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Erzieherinnen und kommunale Mitarbeitende teil.
Am 11. September haben wir in einer Online-Informationsveranstaltung „Eltern mischen mit 2.0“ präsentiert. Wir zeigten den Akteur*innen aus 24 Kommunen auf, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Bildungsinstitutionen ist und welche Hürden insbesondere Eltern aus Drittstaaten dabei überwinden müssen.
Kommunale Akteur*innen, die „Eltern mischen mit“ in ihrer Kommune durchführen möchten, werden im Rahmen des Projekts von uns geschult. Vorgestellt wurden die drei neuen Schulungsmodule, die kommunale Akteur*innen befähigen, „Eltern mischen mit 2.0“ erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Die Teilnehmenden kamen aus Kommunalen Integrationszentren, Regionalen Bildungsbüros, Schul- und Jugendämtern, Familiengrundschulzentren, einem Familienzentrum sowie aus gemeinnützigen Organisationen wie Caritas und AWO. Auch Schulleitungen, Elternvertretungen, Fachberaterinnen, pädagogische Mitarbeitende und Koordinator*innen im Bereich Prävention und Frühe Bildung nutzten die Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren.
Ein besonderes Highlight war der Beitrag aus unserer Partnerkommune Soest: Diana Götz vom Kommunalen Integrationszentrum gab einen Einblick in die Umsetzung vor Ort. Sie vermittelte eindrücklich, welche positiven Wirkungen „Eltern mischen mit“ in Soest entfaltet und wie sehr das Projekt Eltern stärkt.